SIEBEN %

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Aus dem wissenschaftlichen Zugang und der jahrzehntelangen Forschung weiß man, dass in unserer Kommunikation nur 7% der Wahrnehmung dem Inhalt zugeordnet sind. Not that much! Da mag man sich wundern, dass wir überhaupt zielgerichtet miteinander sprechen können.

> Was ist mit den restlichen 93%?
> Warum kümmern wir uns so sehr daraum, uns möglichst viel und umfangreich Fachwissen an zu eignen, wenn
unsere Umgebung doch so wenig davon aufnimmt?
> Wie kann man dann sicher sein, dass man in dem was man mitteilen will auch verstanden wird?
Solche und weitere Fragen dazu, hören wir oft wenn Menschen an unseren Aus- & Weiterbildungen teilenhmen. Das sind absolut berechtige Fragen.
Gleich vorweg: Fachwissen ist ein wichtiger Faktor, man sollte schon wissen wovon man spricht! Man muss als Skipper über all die Dinge, die einen Törn zu einem sicheren Erlebnis machen Bescheid wissen – there is no way out. Und dennoch, die Person die es in der Funktion als Skipper nicht schafft, zuerst die „93 anderen Prozent“ ausgezeichnet zu gestalten, wird nicht wirklich erfolgreich sein.
Woraus bestehen nun die 93%
HBM – Harvard Business Model hat in vielen Studien und Abhandlungen immer wieder fest gestellt, dass zuallererst eine funktionierende und passende Beziehungsebene zwischen den Protagonisten hergestellt werden muss.
Damit ist der größte Brocken der 93 bereits geschafft, ein kleinerer – aber dennoch wichtiger Teil ist die Bedürfnisebene. Wer hat in einer Situation, welche Bedürfnisse, und wer bekommt diese, von wem erfüllt?
Nicht immer werden alle Bedürfnisse gleich berücksichtigt werden können, schon gar nicht wenn es sich um eine Crew mit unterschiedlichen Charaktären und Zugängen zum Thema (Segeln) handelt.
In der Gestaltung der Beziehungsebene und der Erfüllung der Bedürfnisse liegen also die Lösungsansätze.
Wie machen, wenn nicht neu erfinden? Prinzipiell können wir das alle. Das sind Fähigkeiten dir wir alle mehr oder weniger durch unsere Erziehung mitbekommen / gelernt haben. Es gelingt uns ausgezeichnet und wie von selbst, bei Menschen mit denen wir uns sehr gut verstehen, und die wir kennen.
Kommen Menschen neu in unser Leben, müssen wir uns das alles erst erarbeiten.
Dort liegt die Basis für den Erfolg den Skipper bzw. Menschen in Führungsfunktionen mit deren Crews erreichen.
Diese prozentuale Aufteilung wirkt in jedem System, unabhängig ob man davon weiß oder nicht. Man kann sich also die Arbeit schwer machen, indem man nur „seinen eigenen Stiefel“ predigt, oder man macht sich ein paar grundlegende Zusammenhänge bewusst, etabliert passende Fähigkeiten und setzt diese ein, um gesteckte Ziele mit weniger Aufwand effizient zu erreichen.
Wenn es also um passende Antworten auf Fragen der Crew geht, dann geht es um wesentlich mehr als darum Fakten- und wissensbasierte Ausführungen zu liefern.
SKiPA die mit Ihren Crews eine möglichst stressfreie Zeit erleben wollen, tun gut daran sich diese leicht zu erlernenden Fähigkeiten bewusst zu machen, kontinuierlich zu üben bzw. und dauerhaft erfolgreich an zu wenden.

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